Meine persönliche Haltung gegenüber Unterhaltungselektronik in der Therapie und im kindlichen Alltag

Meine persönliche Haltung gegenüber Unterhaltungselektronik in der Therapie und im kindlichen Alltag

All meine Therapien erfolgen bewusst ohne den Einsatz von Medien (TherapieApps, Tablets,…). In einer Zeit, in der die Unterhaltungselektronik unseren Alltag determiniert und ganz klar bereits im Kindesalter Medienabhängigkeiten geschaffen werden, arbeite ich besonders in dieser frühen und sensiblen Phase des Kleinkindes- und Kindesalters ausschließlich im (Frei-)spiel.

In der Therapie möchte ich ein ganz konkretes, greifbares Lernumfeld kreieren, welches einen direkten Bezug zum kindlichen Alltag herstellt, so dass die Kinder lernen, die Welt physisch und eben nicht medial, zu be-greifen. Auch wird in meiner nicht-medialen Therapie die Kreativität und Fantasie der Kinder angeregt.

Vielleicht ist mein Denken nicht wirklich zeitgemäß, wenn ich mir den Fortschritt in der digitalen Welt anschaue. Doch ich bin mir der Auswirkungen und der Gefahren auf die Sprachentwicklung und das Sozialverhalten der Kinder bewusst, ich erlebe diese täglich!

Sprache bedeutet Kommunikation und diese richtet sich stets von einem ICH zu einem DU. Die Unterhaltungselektronik redet nicht mit uns, sie stellt unsere Kinder nur ruhig!

Folgende Aussage von Steve Jobs, dem Gründer von Apple und Erfinder des Tablets sollte uns zu denken geben, als er auf die Frage der New York Times „… Ihre Kinder müssen das iPad lieben, oder?“ antwortete:

„Sie haben es noch nicht verwendet. Wir schränken die Zeit, die unsere Kinder zu Hause mit Technologie verbringen, ein.“Steve Jobs

 

Ausgeschlossen sind hier Sprachausgabegeräte wie diese z.B. bei Kindern mit geistiger Behinderung, Anarthrien,… nötig sind.